Aktuelles und Termine  

 

Terminplan zum Schuljahr 2020/21 2. Halbjahr

Bewegliche Ferientage/schulfrei 12.02.2021 / 15.02.2021 / 16.02.2021 / 14.05.2021

 Die Termine sind alle unter Vorbehalt im Hinblick auf die aktuelle Lage!

08.03.

Pädagogischer Tag: schulfrei!

18.03.l

„Känguru“ – Mathematikwettbewerb (3.+4. Klasse)

29.03.–09.04.

Osterferien

12.04.-30.04.

L-E-Ki-Gespräche (=Lehrer-Eltern-Kind-Gespräche) Kl. 1–3 (Kl.4 nach Bedarf)

13.04.– 23.04.

Radfahrtraining 4. Klasse (evtl. mit Abschlussfahrt am 23.04.)

ab 13.04.

Selbstbehauptungskurs 2. Klasse (6x jeweils 15.15 – 16.15 Uhr)

03.05.

10.00 Uhr Maisingen auf dem Gartenschulhof

04.05.

20.00 Uhr Schulkonferenz

01.06.

20.00 Uhr Infoabend für die Eltern der Schulneulinge

13./14.05.

Himmelfahrt / Beweglicher Ferientag: schulfrei!

22. – 25.05.

Pfingstferien(OGS am Pfingstdienstag geschlossen!)

14.06 - 17.06.

Schnuppertage für die neuen Erstklässler (Jgst.1)

03.06.

Fronleichnam

04.06.

Sportfest Kl. 3 und 4 / Ausflüge Kl. 1 und 2 / Schulschluss um 11.35 Uhr!

11.06.

Ausweichtermin Sportfest

25.06.

Verabschiedung der Viertklässler

30.06.

Zeugnisausgabe für die 1., 2. und 3. Klassen

02.07.

Letzter Schultag vor den Ferien: Zeugnisausgabe Kl.4

8.15 Uhr Ökum. Gottesdienst / Schulschluss um 10.45 Uhr

05.07.-17.08.

Sommerferien

18.08.

Unterrichtsbeginn Schuljahr 2021/22

19.08.

10.00 Uhr Einschulungsgottesdienst

25.09.

Tag der Offenen Tür (Schulpflichtveranstaltung!)

09.11.

17.00 Uhr Sankt-Martins-Umzug

Der 4. Juni 2021 ist ein normaler Schultag, da der Tag der offenen Tür nicht stattgefunden hat!

Den vollständigenTerminplan finden Sie auch im Downloadbereich

Anerkennung für unsere Schule

Hanno Friedrich steht Pate
Adelheidisschule ist die 17. „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ in Bonn

Auszug aus dem Generalanzeiger vom 6. Juli 2019 Von Stefan Knopp

Vilich. Hanno Friedrich war schwer beeindruckt: Die Kinder der Adelheidisschule haben beschlossen, dass diese eine „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ sein soll, und dafür ihre Unterschrift gegeben. Eine Entscheidung des Kinderparlaments, erklärte Schulleiterin Ute Sterr. Dieses hatte auch Vorschläge für den Schulpaten gemacht, aus diesen wurde der Bonner Schauspieler ausgewählt. Für Friedrich, den viele Kinder als „Käpt'n Book“ kennen, war das eine Ehre.

In Bonn ist diese Schule die 17., die sich gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit sowie für Zivilcourage ausspricht, und die vierte Grundschule. Für die offizielle Verleihung war Zeynep Pirayesh, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Bonn, am Mittwoch an die Vilicher Schule gekommen. Sie brachte eine Urkunde, die sie Vertretern des Kinderparlaments überreichte, und eine Plakette für die Hauswand. Dafür wohnte sie einem netten kleinen Festakt bei.

Die Schulkinder sangen ein Lied für Toleranz, erklärten, was die Auszeichnung als Courage-Schule bedeutet und verlasen Artikel drei des Grundgesetzes, nach dem alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und niemand wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft, Sprache und Rasse oder wegen seines Glaubens oder der politischen Gesinnung bevorzugt oder benachteiligt werden darf. Die Klasse 4 c hatte außerdem ein kleines Theaterstück einstudiert.

Es erzählt von einer Busfahrt durch Bonn im Jahr 1955, für die jeder den gleichen Fahrkartenpreis bezahlt, bis auf ein Mädchen mit dunkler Hautfarbe. Dieses weigert sich aufzustehen, als ein Deutscher seinen Platz beansprucht, und wird in Haft genommen. Die Kinder erzählten damit die Geschichte von Rosa Parks, die in jenem Jahr in Montgomery in den USA auf diese Weise eine Protestwelle auslöste, die letztlich das Ende der Rassentrennung zur Folge hatte.

Besonders davon war Hanno Friedrich angetan. Er erinnerte daran, „dass niemand mit Vorurteilen oder Meinungen auf die Welt kommt“. Dergleichen eigne man sich nur durch seine Umwelt an. Er dankte den Schülern, dass sie ihn als Paten ausgewählt hatten, und forderte sie auf: „Kämpft weiter!“

Die Kinder sind laut Sterr mit ihrer Unterschrift eine Verpflichtung eingegangen, Zivilcourage zu leben, sich gegen Ausgrenzung einzusetzen und entsprechende Aktionen durchzuführen. Im Vorfeld der Urkundenübergabe wurden die Schulklassen mit Hilfe von Kinderbüchern und Aktivitäten an das Thema herangeführt. Es sei gar nicht so leicht, Grundschülern Begriffe wie Rassismus und Diskriminierung zu erklären, so Schulleiterin Sterr.

„Man muss Bewusstsein schaffen“, sagte sie. Zum Beispiel mit einem Musical, das 2020 einstudiert werden soll – aber auch erst noch geschrieben werden muss. Friedrich war jedenfalls überzeugt, dass die Grundschule der beste Ausgangspunkt für Zivilcourage und den Kampf gegen Vorurteile sei - wie ein Stein, den man ins Wasser wirft. „Ich hoffe, dass die Wellen hoch sind.“