GGS Adelheidisschule
Schulprogramm
GGS Adelheidisschule
Schulprogramm
Schulprogramm der Adelheidisschule
Stand: August 2026
Offene Ganztagsschule - Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Bonn
Käsbergstraße 1, 53225 Bonn, Tel. 0228/7787010
https://adelheidis.de / adelheidisschule@schulen-bonn.de
Vorwort
Die Adelheidisschule begreift sich als eine „Lernende Schule“, in der die Bildungs- und Erziehungsarbeit kontinuierlich weiterentwickelt wird, um die Bedingungen für das soziale und fachliche Lernen sowie für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler stetig zu verbessern.
Das Schulprogramm ist ein wesentliches Instrument, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Es ermöglicht Beteiligung und schafft Verbindlichkeit, so dass Entwicklungsziele und Entwicklungsschritte der Einzelschule transparent und kalkulierbar werden. Darüber hinaus gibt es der Schule die Möglichkeit, ihr Profil und ihre Identität auch Partnern und der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Das Schulprogramm dient außerdem als Grundlage für interne und externe Evaluationen, an denen sich Qualität und Ansprüche der einzelnen Schule messen lassen.
Jede Schule hat im Hinblick auf die eigene Entwicklung einen Gestaltungsspielraum, indem sie je nach Schulstandort besondere Schwerpunkte setzt und auf diese Weise das eigene System immer selbstständiger organisiert, reflektiert und steuert.
Das Schulprogramm wird regelmäßig fortgeschrieben und in seiner Wirksamkeit überprüft.
Die Adelheidisschule – eine Standortbestimmung
Unsere Schule ist rechtsrheinisch im Bonner Norden im Ortsteil Vilich gelegen. Zum Einzugsgebiet gehören neben Vilich und Neu-Vilich auch der nördlich angrenzende Ortsteil Geislar und das über eine Schulbus-Verbindung angeschlossene Vilich-Müldorf im Osten.
Die Adelheidisschule besteht bereits seit dem Mittelalter und war die erste Schule auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Beuel. Schon zur Zeit der Heiligen Adelheid, der heutigen Stadtpatronin von Bonn, also vor ungefähr 1000 Jahren, erhielten Kinder Unterricht von den Äbtissinnen und den Schwestern des Klosters in Vilich.
Das erste Schulhaus mit eigener Dienstwohnung für den Lehrer wurde von der Gemeinde 1787 erbaut. 1831 wurde die Schule im jetzigen Gemeindehaus am Kirchplatz zweiklassig. Kinder aus Vilich, Vilich-Müldorf, Geislar, Schwarzrheindorf, Pützchen und Bechlinghoven besuchten damals die Vilicher Schule.
1874 wurde ein weiteres Schulhaus errichtet (Ziegelsteinbau), das heute auch noch genutzt wird. 1911 entstand ein drittes Gebäude und die Gebäudeteile wurden 1958 durch einen Flachbau miteinander verbunden. 1967 stellte man einen Pavillon mit zwei Klassenräumen auf. Dieser wurde 1994 abgerissen und man begann mit einem Neubau für sechs Klassen, der 1995 fertig gestellt wurde. 1874 besuchten bereits 192 Schüler und Schülerinnen die Adelheidisschule. Heute sind es knapp 300 Kinder, die in insgesamt 12 Klassen unterrichtet werden. Seit dem Schuljahr 2005/06 ist die Adelheidisschule eine Offene Ganztagsschule, d.h. Kinder können auf Antrag der Eltern täglich bis 16.30 Uhr in den Räumen der Schule betreut werden und am Nachmittag ein vielfältiges pädagogisches Angebot nutzen, das durch ein eigenes Team von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen - angestellt vom Trägerverein „Katholische Jugendagentur Bonn “ - getragen wird. Daneben haben Eltern auch die Möglichkeit, ihr Kind in der Übermittagsbetreuung (ÜBI), einer Elterninitiative, in den Räumen der Schule bis 14.00 Uhr betreuen zu lassen.
Heute ist die Adelheidisschule eine inklusive Gemeinschaftsgrundschule, in der alle Kinder – auch Kinder mit besonderen Unterstützungsbedarfen - willkommen sind. Neben den Grundschullehrkräften gehören auch einige Sonderpädagoginnen und eine Sozialpädagogin zum Team der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Leitbild der Schule
Schon immer wurden an der Adelheidisschule Kinder beschult, die mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen in die Schule kamen. Und schon lange wird darauf in besonderer Weise Rücksicht genommen. Schule hat sich mit einem differenzierten Lernangebot und individuellen Lernformen darauf eingestellt. Vielfalt wird als Herausforderung und Chance gesehen. Kinder lernen früh, dass Menschen unterschiedlich sind. Sie lernen im sozialen Miteinander mit dem Anderssein umzugehen, sich zu akzeptieren und Rücksicht zu nehmen.
Sie bilden auf diese Weise wertvolle soziale Kompetenzen aus, die auch darin bestehen, sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden und das eigene Selbstvertrauen weiter auszubilden.
Das erfolgreiche Lernen in der Adelheidisschule basiert auf einer intensiven Beziehungsarbeit. Neben den Beziehungen, die die Kinder untereinander aufbauen, die ihnen Halt und Selbstvertrauen geben, spielt auch die Beziehung der Kinder zu der Lehrerin oder dem Lehrer eine entscheidende Rolle. Wir legen daher besonderen
Wert auf die Kontinuität der Lerngruppen und der Bezugspersonen.
Die Kinder der Adelheidisschule sollen entsprechend ihrem Leistungsvermögen gefördert und gefordert werden. In kindgemäßer Form erhalten sie Rückmeldungen über ihre individuellen Lernfortschritte und werden zum weiteren Lernen und zu einer individuellen Zielsetzung angeregt und motiviert.
Für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit ist uns wichtig,….
- ...dass alle Kinder in unserer Schule willkommen sind und bestmöglich gefördert werden.
- ...dass Schülerinnen und Schüler entdeckend, handlungsorientiert und mit allen Sinnen lernen.
- ...dass Erziehung und die persönliche Beziehung zwischen der Lehrkraft und dem Schüler bzw. der Schülerin sowie der Schülerinnen und Schüler untereinander verantwortungs- und respektvoll sind.
- ...dass Schule Lebens- und Erfahrungsraum ist, in dem die Lehrkraft als Lernhelfer/in die Schülerinnen und Schüler unterstützt, die Lernprozesse selbstständig zu planen und zu strukturieren.
- ...dass die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus gut gelingt.
- ...dass alle hinter ihrer Schule stehen und bereit sind, das Schulleben aktiv mitzugestalten.
- ...dass individuelle Interessen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen der Kinder in einem individualisierten geöffneten Unterricht berücksichtigt werden.
- ...dass sich das Kollegium trägt, berät, hilft und unterstützt.
- ...dass sich die Schule neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen zeigt.
Pädagogische Ziele und ihre Umsetzung
1. Schule als Lebens- und Erfahrungsraum eines sozialen Miteinanders
Wir vermitteln eine tolerante Haltung und respektvolle Umgangsformen
Das soziale Lernen nimmt im Unterricht und bei allen anderen Aktivitäten der Schule einen wichtigen Raum ein. Von Anfang an wird großer Wert darauf gelegt, dass die Kinder sich untereinander kennen lernen, dass sie das Anderssein ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler annehmen und ein Bewusstsein über eigene Stärken und Schwächen entwickeln. Durch Partner- und Gruppenarbeiten, durch vielfältige Spiele und gemeinsame Aktivitäten wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Anregungen hierzu finden die Lehrerinnen und Lehrer in dem selbst erstellten Ordner „Soziales Lernen“.
Im Sommer 2019 hat die Adelheidisschule das Label „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten. Das heißt, dass sich an der Adelheidisschule alle dafür einsetzen, dass niemand diskriminiert oder rassistisch beleidigt wird. Dies geschieht durch präventive Arbeit mit verschiedenen Projekten und Aktivitäten sowie durch ein couragiertes Intervenieren, sollte es doch einmal zu diskriminierendem Verhalten kommen. Außerdem bildet sich das Team der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen regelmäßig zu diesem Thema fort.
Wir geben Kindern einen Orientierungsrahmen und setzen Grenzen
Die gemeinsame Vereinbarung von Regeln, das Leben von Ritualen und das Üben von Verfahrensabläufen sind Teil des täglichen „Classroommanagements“. Kinder sollen das schulische Miteinander als planvoll und verlässlich erleben, sie sollen sich wohl fühlen und sie sollen sich als wichtiger Teil des Ganzen erfahren, indem sie gehört werden, mitgestalten, Prozesse selbstständig in die Hand nehmen und Verantwortung übernehmen.
Einige Verhaltensregeln sind in der Schulordnung zusammengefasst, die mit den Kindern regelmäßig besprochen wird. Darüber hinaus werden die vereinbarten Verfahrensabläufe (z.B. Aufstellen nach der Pause, „Rechtsverkehr“ im Schulgebäude) immer wieder geübt bis sie automatisiert sind. Auch in den Klassen gelten bestimmte Regeln und Verfahrensabläufe, die von den Kindern gemeinsam mit der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer entwickelt, geübt und eingehalten werden sollen.
Werden Regeln wiederholt nicht eingehalten, sprechen die Lehrerinnen mit dem betroffenen Kind und ergreifen ggf. pädagogische Maßnahmen. Hat ein Kind dauerhaft Schwierigkeiten, sich in die Gruppe und die gemeinsamen Regeln einzufügen, wird das Gespräch mit den Eltern gesucht, um über geeignete Maßnahmen zu beraten, die dem Kind helfen können.
Wir geben Kindern Sicherheit und Geborgenheit
Kinder verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in der Schule. Sie sollen sich hier sicher und wohl fühlen. Dazu gehört auch, dass ein Kind sich persönlich angenommen fühlt, dass Abläufe und Reaktionen im System Schule kalkulierbar sind, dass über persönliche Befindlichkeiten gesprochen werden kann und dass Konflikte ruhig und friedlich geklärt werden. Kinder sollen in der Adelheidisschule die Erfahrung machen, dass sie gehört werden und dass ihnen geholfen wird.
Uns ist darüber hinaus wichtig, dass das Schulgelände und die Klassenräume angenehm gestaltet sind. Hier setzen wir auch auf die Mitwirkung der Kinder, die z. B. bei der Sitzordnung ein Mitspracherecht haben und die Wände mit Ergebnissen aus dem Kunstunterricht gestalten.
Wir ermöglichen Erfahrungen im demokratischen Handeln
In jeder Klasse tagt regelmäßig der Klassenrat. Darunter ist eine Gesprächsrunde zu verstehen, in der sich die Kinder und die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer gemeinsam mit konkreten Anliegen der Klassengemeinschaft (Ausflüge, Projekte, Dienste, Regeln, Probleme, Konflikte) beschäftigen und dafür möglichst einvernehmliche Lösungen finden. Die Kinder lernen Konfliktlösungsstrategien und haben die Möglichkeit, auf Unterrichtsinhalte Einfluss zu nehmen. Aus dem Klassenrat können Anliegen auch in das Kinderparlament getragen werden, das etwa einmal im Monat zusammenkommt. Das Kinderparlament setzt sich aus den gewählten Vertretern und Vertreterinnen aller Klassen, d. h. den Klassensprecherinnen und Klassensprechern zusammen. Kinder haben auf diese Weise ein Mitspracherecht und machen Erfahrungen mit demokratischen Prozessen.
Wir bieten Konstanz und Kontinuität
Um tragfähige Beziehungen aufbauen zu können, sorgen wir für möglichst große Kontinuität der Bezugspersonen im Vormittag wie auch im Nachmittag. Alle Klassen werden jahrgangsbezogen geführt und die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer unterrichtet möglichst viele Fächer in der eigenen Klasse. In der Regel übernimmt die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer die Klassenleitung für vier Jahre, d. h. für die gesamte Grundschulzeit. Auch die Sonderpädagoginnen begleiten die Kinder möglichst kontinuierlich. In der Regel finden sich Kinder einer Klasse auch in einer OGS-Gruppe wieder, so dass sie auch am Nachmittag mit ihren Klassenkameraden und -kameradinnen zusammen sind.
Wir verknüpfen Vormittag und Nachmittag (OGS / ÜBI)
Die Verknüpfung von Vormittags- und Nachmittagsbereich hinsichtlich eines gemeinsamen Wertesystems mit gleichen oder ähnlichen Abläufen und Regeln ist für
eine verlässliche Orientierung der Kinder eine Grundvoraussetzung. Die Zusammenarbeit des Lehrerkollegiums mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nachmittags (OGS und ÜBI) ebnet dieser Verlässlichkeit den Weg.
Die Zusammenarbeit geschieht auf der Leitungsebene, aber auch auf der Ebene der einzelnen Lehrkräfte und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es findet ein regelmäßiger Austausch über die Kinder, über geplante Aktivitäten und räumliche Fragen statt. Auch Elterngespräche werden im Bedarfsfall gemeinsam geführt.
Vormittag und Nachmittag sind darüber hinaus durch die Lernzeit, die von Lehrkräften und OGS- und ÜBI-Mitarbeiterinnen übernommen wird, miteinander verzahnt.(Siehe hierzu das „Lernzeit-Konzept“)
Wir machen Kinder stark
In der 2. und in der 4. Jahrgangsstufe können Eltern ihr Kind – wenn gewünscht - zu einem kostenpflichtigen Selbstbehauptungskurs anmelden, der in den Räumen der Schule angeboten wird. Hier lernen die Kinder Vertrauen in ihre eigenen Gefühle und Stärken zu entwickeln, sie lernen Atem- und Entspannungstechniken kennen sowie den richtigen Einsatz von Stimme und Körpersprache. Alle zwei Jahre nehmen die Dritt- und Viertklässler an dem Präventionsprojekt „Mein Körper gehört mir“ der Theaterpädagogischen Werkstatt teil. Dabei lernen sie, wie man sich vor sexuellen Übergriffen schützen kann. Auch im Rahmen der Sexualerziehung im Sachunterricht werden Selbstschutz und grenzüberschreitendes Verhalten thematisiert.
Im Rahmen des Unterrichts werden die Kinder dazu angeregt, sich zu verschiedenen Themen eine eigene Meinung zu bilden, diese zu äußern und zu begründen. So erfahren sie, dass es immer unterschiedliche Meinungen gibt und dass man seine Meinung auch ändern kann.
Wir fördern die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder
Indem sie sich als Teil einer Gemeinschaft mit vereinbarten Regeln und Ritualen erleben, lernen Kinder Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Sie machen die Erfahrung, dass sie Abläufe und Prozesse selbstständig organisieren und in die Hand nehmen können wie z. B. „Klassendienste“. Durch diese „Könnenserfahrung“ entwickeln Kinder ein gesundes Selbstwertgefühl und trainieren Fähigkeiten, die sie für ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben dringend benötigen. Auch das Anknüpfen an die individuellen Stärken der Kinder im Unterricht sowie positive Rückmeldungen tragen zu einer Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls bei.
Wir zeigen Kindern, wie sie Konflikte lösen können
Im täglichen Umgang mit anderen Kindern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule bleiben Konflikte nicht aus. Uns ist wichtig, dass Kinder lernen, über Konflikte zu sprechen, indem sie ihr Verhalten und ihre Gefühle erklären und reflektieren. Sie sollen die Erfahrung machen, dass es hilft, dem anderen zuzuhören und die eigene Meinung und Wahrnehmung mitzuteilen, um eine Lösung zu finden. Vielleicht muss sich ein Kind aber auch erst beruhigen, dem anderen für eine Weile aus dem Weg gehen, um gesprächsbereit zu sein und um dann eigene Fehler einzugestehen und Verabredungen für die Zukunft zu treffen. Eine hilfreiche Methode ist hierbei die „Streitschlichtertreppe“, die Kinder zu einem schrittweisen Vorgehen bei einer Streitklärung anleitet.
Wir nehmen Rücksicht auf die besonderen Bedürfnisse von Jungen und Mädchen
Eine gezielte Jungen- und Mädchenförderung wird an der Adelheidisschule in der Weise umgesetzt, dass Jungen und Mädchen im Unterricht Gelegenheit erhalten, ihre eigenen Themenwünsche, Bücherwünsche etc. einzubringen. Auch bei der Planung von Klassenausflügen sollen die Interessen von Jungen und Mädchen ausgewogen bedacht werden. Außerdem wird darauf geachtet, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen berücksichtigt werden bei der Einteilung der Klassendienste, bei den Wahlen zum Klassensprecher / zur Klassensprecherin sowie bei Meldeketten o.ä.
Wir arbeiten eng mit den Eltern unserer Schulkinder zusammen
Die Eltern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule haben einen gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag.
Schon vor der Einschulung ihres Kindes werden Eltern Hinweise gegeben, wie sie dieser Verantwortung gerecht werden können. Hierzu gehört z. B. dass Eltern dafür sorgen, dass ihr Kind pünktlich zur Schule kommt, dass es die erforderlichen Materialien sowie ein gesundes Frühstück dabei hat und dass die schulischen Arbeiten des Kindes gewürdigt werden. Zu Hause sollte das Kind einen ruhigen Arbeitsplatz zur Verfügung haben, an regelmäßige Abläufe gewöhnt sein und viele Bewegungsmöglichkeiten erhalten. Der Umgang mit elektronischen Medien sollte zeitlich eingegrenzt werden. Dabei ist zwischen Medienkonsum (Fernsehen, Computerspiele etc.) und Mediennutzung (Lernprogramme am Computer, Recherche im Internet u.ä.) zu unterscheiden. Für den Medienkonsum empfehlen wir eine Beschränkung auf täglich maximal 30 Minuten. Wichtige Informationen erhalten Eltern auf dieser Internetseite: www.schau-hin.info.
Mit Eintritt des Kindes in die Adelheidisschule unterschreiben die Eltern und die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer (vertreten durch die Schulleitung) eine gemeinsame Erziehungsvereinbarung, in der die unterschiedlichen Verpflichtungen benannt werden.
Zweimal im Schuljahr finden geregelte Lehrer–Eltern–Kind-Gespräche (= L-E-Ki-Gespräche) statt. Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer gibt den Eltern und ihrem Kind eine Rückmeldung über die Lernentwicklung und den Leistungsstand sowie über das Arbeits- und Sozialverhalten des Kindes. Eine Beratung hinsichtlich einer geeigneten weiteren Unterstützung des Kindes ist Teil des Gespräches. Bei Bedarf nimmt auch die Sonderpädagogin oder die Sozialpädagogin beratend an dem Gespräch teil.
Die Beteiligung des Kindes (mit Ausnahme des ersten Gesprächs in der 1. Klasse) ist uns mit Blick auf Selbsteinschätzung und Verantwortungsübernahme sehr wichtig (s. Leistungskonzept).
Bei besonderen Schwierigkeiten beraten Eltern und Lehrerinnen bzw. Lehrer gemeinsam über geeignete Maßnahmen, die ggf. auch außerschulisch zu treffen sind.
Wir arbeiten mit vielen privaten und städtischen Beratungsstellen zur Erziehungs- und Familienberatung zusammen und stellen den Eltern bei Bedarf eine Liste zur Verfügung bzw. geben ihnen eine Empfehlung.
Bei einer Sozialarbeiterin der Stadt Bonn, die regelmäßig an unserer Schule tätig ist, können sich Eltern bezüglich des Bildungs- und Teilhabepaketes informieren. Die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes bieten Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen die Möglichkeit, mehr als bisher am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Die Sozialarbeiterin steht für eine Beratung zu schulischen und erzieherischen Fragen zur Verfügung und vermittelt gerne weitere Hilfen. Darüber hinaus bietet die Sozialarbeiterin auch eine Kindersprechstunde und Einzeltrainingsstunden an.
Für die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns ebenfalls wichtig, dass die Eltern sich in unser Schulleben einbringen, d. h. dass sie uns bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen, bei Klassenausflügen und besonderen Aktionen im Unterricht (Kochen; Computerkurs etc.), beim Radfahrtraining oder in der Schülerbücherei unterstützen.
Und natürlich sind die Eltern als Mitglieder in den verschiedenen Mitwirkungsgremien der Schule gefragt, in denen organisatorische und pädago-gische Fragestellungen beraten und Beschlüsse gefasst werden.
Wir sorgen für eine transparente Kommunikation mit allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft
Mit Hilfe regelmäßiger Elternbriefe bzw. E-Mails sowie durch Bereitstellung der aktuellen Informationen auf der Schulhomepage informieren wir Eltern sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schule über aktuelle Veranstaltungen und Vorhaben. In einem Schul-Flyer, den die Eltern beim Nachmittag der Offenen Tür oder bei der Schulanmeldung erhalten, sind unsere pädagogischen Grundsätze sowie alle wichtigen Kontaktdaten zusammengefasst. In einem „Schul-ABC“, das wir den Eltern bei Schuleintritt ihres Kindes sowie auf der Homepage zur Verfügung stellen, können Eltern sich über alle Abläufe und organisatorischen Regelungen informieren.
Wir legen Wert auf eine erlebbare Schulgemeinschaft durch ein aktives Schulleben
Im Laufe eines Schuljahres gibt es viele Anlässe zu feiern: Die Einschulung der neuen Erstklässler, Sankt Martin, Klassenfeiern, der Abschied der Viertklässler und in einem festgelegten Turnus ein Adventsbasar, ein Zirkusprojekt sowie ein Schulfest! Am letzten Freitag vor den Herbstferien führen wir einen „Tauschmarkt“ durch, bei dem die Kinder auf dem Schulhof Spielzeug miteinander tauschen können. Auch ein Sportfest gehört alljährlich zum Programm. Projektwochen (3-5 Tage) werden mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten regelmäßig durchgeführt. Die Kinder werden vielfältig an der Vorbereitung und Durchführung von Festen und Projekten beteiligt. Auf diese Weise lernen sie Verantwortung zu übernehmen und erleben ein positives Gemeinschaftsgefühl, das motiviert und bestärkt. Auch die Eltern gehören zu dieser Schulgemeinschaft und bringen sich aktiv ein.
Wir erleichtern die Übergänge vom Kindergarten in die Grundschule und von der Grundschule in die weiterführende Schule
Kinder sollen den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule sowie den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule nicht als Bruch, sondern als fortlaufenden Prozess erleben, in dem an vorangegangene Erfahrungen angeknüpft werden kann. Wir arbeiten daher mit den Kindergärten und mit einigen weiterführenden Schulen des Umfelds eng zusammen. Sowohl mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kindergärten als auch mit den Lehrkräften der weiterführenden Schulen finden gemeinsame Treffen und Gespräche statt, um sich über pädagogische Konzepte und spezifische Vorerfahrungen der Kinder auszutauschen. Auch Eltern informieren wir frühzeitig über alles „rund um den Übergang“, damit sie ihr Kind auf diesem Weg hilfreich begleiten können.
Bevor sich Eltern hinsichtlich der Einschulung ihres Kindes für die Adelheidisschule entscheiden, können sie die Schule zusammen mit ihrem Kind am Nachmittag der Offenen Tür im September/Oktober eines Schuljahres kennen lernen und sich über das Angebot der Adelheidisschule informieren.
Im Rahmen der Schulanmeldung im November lernen wir die künftigen Schulkinder und ihre Eltern in einem etwa 20minütigen Gespräch kennen. Im Dezember laden wir alle Kind zu einem „Schulspiel“ ein, um es besser kennen zu lernen. Nach dem Schulspiel beraten wir Eltern ggf. dahingehend, wie die verbleibende Zeit bis zum Schuleintritt für besondere Fördermaßnahmen genutzt werden kann. Ein Beratungsbedarf kann sich ergeben, wenn das Kind sehr schüchtern ist, wenn es sehr jung ist oder wenn es in einigen Bereichen einen nicht altersgemäßen Entwicklungsstand oder eine gesundheitliche Beeinträchtigung zeigt. Im Einzelfall kann es auch um Fragen gehen, ob evtl. eine Rückstellung vom Schulbesuch, ein Antrag auf Eröffnung des Verfahrens zur Feststellung eines sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs oder die Beantragung einer Inklusionssassistenz sinnvoll sein könnte.
Alle Schulneulinge können vor den Sommerferien zu einem „Schnuppertag“ in die Schule kommen und 60 Minuten am Unterricht der Klasse 1 teilnehmen.
In den ersten Schultagen lernen die Schulneulinge ihre „Paten“ aus den dritten Klassen kennen, die besonders in den Pausen ihrem Patenkind mit Rat und Tat zur Seite stehen. In den ersten Schulwochen führen die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen in Kooperation mit den Sonderpädagoginnen eine Schuleingangsdiagnostik durch, um festzustellen welche Voraussetzungen die Kinder im Einzelnen mitbringen und um daraus Förder- und Fordermaßnahmen abzuleiten.
Die Eltern der Schulneulinge laden wir vor der Einschulung zu einem Informationsabend in die Schule ein.
Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule informieren wir die Eltern der Viertklässler ebenfalls im Rahmen eines Elternabends über die Anmeldemodalitäten an den weiterführenden Schulen sowie über die verschiedenen Schulformen.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der vierten Klassen beraten die Eltern zusammen mit ihrem Kind individuell im Rahmen eines Beratungsgesprächs im November über die geeignete Schulform für den weiteren Schulbesuch. Der Zeitraum für die Beratungsgespräche wird vom Schulamt der Stadt Bonn vorgegeben. Darüber hinaus findet im September/Oktober für die Eltern der Viertklässler eine schulübergreifende Info-Börse zum Thema „Übergang in die weiterführenden Schulen“ in einer Beueler Grundschule statt, bei der sich viele weiterführende Schulen der Umgebung präsentieren.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der vierten Klassen greifen das Thema „Übergang in die weiterführende Schule“ auch im Unterricht auf und bereiten die Kinder darauf vor.
Wir werden unterstützt vom Förderverein der Schule
An unserer Schule existiert ein traditionsreicher, sehr aktiver Förderverein, der unsere schulische Arbeit vielfältig unterstützt, sei es durch die Beschaffung von zusätzlichen Arbeitsmitteln und Medien für den Unterricht, sei es durch die Bereitstellung von Pausenspielzeug oder durch die maßgebliche Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung vieler schöner Feste und Feiern.
2. Schule als Ort des Lehrens und Lernens
Wir gestalten ein Lernumfeld, das individuelles und selbstständiges Lernen ermöglicht und stellen individuelle Lernmaterialien zur Verfügung
Die Klassenräume werden von den Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen in Zusammenarbeit mit den Kindern so gestaltet, dass Kinder Zugriff auf vielfältige Lernmaterialien haben. Außerdem finden sich Lernplakate und weitere Visualisierungen im Raum, an denen sich die Kinder orientieren können, bzw. die ihnen helfen, das eigene Lernen selbstständig zu organisieren und zu strukturieren.
Im Rahmen des „Offenen Anfangs“ von 8.00 bis 8.10 Uhr können die Kinder individuell ankommen, sich ein Buch zum Lesen nehmen, an individuellen Aufgaben arbeiten oder das Gespräch mit der Klassenlehrerin /dem Klassenlehrer oder den Mitschülerinnen und Mitschülern suchen.
Wir setzen Unterrichtsmethoden ein, die individuelle Lernchancen eröffnen
Jedes Kind wird nach den vorhandenen Möglichkeiten individuell gefördert und gefordert, um vorhandene Schwächen auszugleichen bzw. besonderen Stärken und Begabungen Raum zu geben. Die Förderung geschieht innerhalb des Unterrichts und während der Lernzeit. In der Lernzeit arbeiten die Kinder dreimal in der Woche an individuellen Aufgaben und Themen. Auch im Rahmen von fächerübergreifenden Unterrichtsprojekten, der fest etablierten Projektzeit und anderen geöffneten Unterrichtsformen wenden sich die Lehrer und Lehrerinnen einzelnen Kindern zu und geben individuelle Hilfen.
In ausgewiesenen DaZ-Stunden (Deutsch als Zweitsprache) und LRS-Stunden (Lese-Rechtschreibschwäche) werden Kinder in Form der „äußeren Differenzierung“ besonders gefördert, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache oder beim Erlernen des Lesens und Schreibens haben.
In regelmäßigen Förderstunden erhalten einige Kinder in Kleingruppen zusätzliche Förderung durch die Sonderpädagoginnen, hauptsächlich in den Bereichen Sprache und Mathematik. (Siehe hierzu das Konzept „Individuelle Förderung und Gemeinsames Lernen“)
Wir setzen kooperative und selbstständige Lernformen um
Uns ist wichtig, dass Kinder gut und effektiv mit anderen zusammenarbeiten können. Sie sollen lernen, miteinander zu diskutieren, zu reflektieren und einander Feedback bzw. Rückmeldungen zu geben. Das kooperative Prinzip (Denken – Austauschen – Vorstellen) wird neben den individuellen Methoden regelmäßig eingesetzt. Die Kinder lernen Methoden kennen wie z. B. die ABC-Methode, Placemat oder das Gruppenpuzzle. Das kooperative Lernen trägt auch zu einer Steigerung des Selbstwertgefühls bei.
Wir legen Wert auf die Förderung lernmethodischer Kompetenzen
Im Rahmen eines Methodencurriculums hat das Lehrerkollegium erarbeitet und festgelegt, welche methodischen Kompetenzen in welcher Jahrgangsstufe vermittelt werden sollen. Hierzu gehören Methoden der Informationsverarbeitung, Handwerkliche Grundtechniken wie z. B. die Heftführung und Plakatgestaltung, aber auch Methoden der Arbeits-, Zeit- und Lernplanung. Auf diese Weise wissen auch Fachlehrer und Fachlehrerinnen welche grundlegenden Techniken sie bei den Kindern voraussetzen können.
Wir ermöglichen den Kindern, ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren
Neben den klasseninternen Präsentationen versammeln sich etwa einmal im Monat im Wechsel die A-, B- und C-Klassen in der Aula zur gemeinsamen Monatsfeier. Dort werden Lieder, Tänze, Gedichte, Theaterstücke oder Produkte aus dem Kunstunterricht vorgestellt, die die Kinder in den letzten Wochen während des Unterrichts erarbeitet haben. Somit haben die Kinder jahrgangsübergreifend die Möglichkeit, Ergebnisse ihres Lernens zu präsentieren und gegenseitig zu würdigen.
Wir machen Leistungsziele und den Stand der Lernentwicklung für Kinder und Eltern transparent
Zu Beginn eines Schuljahres wird den Kindern in den einzelnen Unterrichtsfächern vermittelt, welche Themen sie erwarten und welche Fähigkeiten bzw. Kompetenzen sie erlangen sollen. Auch in den einzelnen Unterrichtsstunden wird den Kindern das Ziel der Stunde deutlich gemacht, worauf in einer Reflexion am Ende der Stunde Bezug genommen werden kann. Den Eltern werden die Lerninhalte eines Schuljahres im Rahmen des Elternabends erklärt. Ihnen werden darüber hinaus die Kompetenzraster zugänglich gemacht, die Grundlage der Bewertung im Zeugnis sind.
Im Rahmen der L-E-Ki-Gespräche erläutert die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer den Gesprächsteilnehmern den Lernentwicklungsstand des Kindes in den unterschiedlichen Lernbereichen anhand eines Kompetenzrasters, das auch Teil des Zeugnisses ist. (Siehe hierzu das Konzept zur Leistungskultur und Leistungsbewertung)
Wir bahnen Reflexion des eigenen Lernens und Selbsteinschätzung an
Am Ende einer Unterrichtsstunde oder einer Unterrichtsreihe reflektieren die Schülerinnen und Schüler das Gelernte unter verschiedenen inhaltlichen und methodischen Aspekten. Mit Hilfe verschiedener Methoden (Smileys, Daumen, Ampel etc.) schätzen die Kinder ihren eigenen Lernfortschritt ein und leiten die nächsten Schritte des Weiterlernens daraus ab. Als Grundlage hierfür dient die Lerndokumentation in Form eines Lerntagebuchs, eines Portfolios, eines Lernzeitplans o.ä. Etwa einmal im Halbjahr bekommen die Kinder der höheren Klassen einen Selbsteinschätzungsbogen, auf den auch im Rahmen der L-E-Ki-Gespräche eingegangen wird.
Zu verschiedenen Gelegenheiten führt die Lehrkraft mit dem Kind ein Lernentwicklungsgespräch mit dem Ziel, das Kind in seiner Reflexionsfähigkeit, seiner Verantwortung und seiner Selbstständigkeit zu stärken.
Wir fördern besondere Begabungen, indem wir Arbeitsgemeinschaften in Ergänzung zum Unterricht anbieten
Im Schulchor der Adelheidisschule können Kinder der Klassen 2, 3 und 4 die unterschiedlichsten Lieder singen und nebenbei spielerische Stimmbildungs-übungen machen.
Weitere AG’s (Theater / Tanz / Nähen) bieten wir je nach personellen Möglichkeiten an. Im Vordergrund stehen bei den AGs die Förderung der individuellen Ausdrucksmöglichkeiten und das Gemeinschaftserlebnis in der Gruppe. Im Rahmen von geplanten Auftritten haben die Kinder Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren.
Auch in der OGS werden verschiedene Arbeitsgemeinschaften von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nachmittags angeboten, die den besonderen Interessen und Begabungen der Kinder Rechnung tragen sollen.
Wir fördern Kinder in ihren musikalischen Fähigkeiten
Seit dem Schuljahr 2015/16 nimmt die Adelheidisschule an dem vom Land NRW geförderten JeKits-Programm (= Jedes Kind – Instrumente, tanzen, singen) teil. Die Erstklässler bekommen wöchentlich eine Stunde zusätzlichen Musikunterricht von einer Musikschullehrerin, in dem die Kinder singen, Instrumente kennen lernen und mit Rhythmen und deren Notation vertraut gemacht werden. In der zweiten Klasse können Eltern ihr Kind zu einem kostenpflichtigen Instrumentalunterricht in Kleingruppen anmelden. Im dritten und vierten Schuljahr kann dieser Unterricht kostenpflichtig fortgesetzt werden. Als Instrumente stehen zur Wahl: Gitarre, Akkordeon, Geige/Bratsche und Cello.
Selbstverständlich erhalten die Kinder auch Gelegenheit, ihr Können auf dem Instrument im Rahmen eines Konzertes für Eltern zu präsentieren.
Auch das Singen hat an der Adelheidisschule einen hohen Stellenwert. Neben dem Singen im Unterricht und im Schulchor wird zu verschiedenen Gelegenheiten gemeinsam gesungen.
Anfang Mai treffen sich alle Klassen zum Maisingen auf dem Gartenschulhof, um den Frühling mit gemeinsam einstudierten Frühlingsliedern zu begrüßen.
An einem Montag in der Adventszeit treffen sich jeweils die A-, B- und C- Klassen, um gemeinsam einige Adventslieder zu singen und ggf. instrumental zu begleiten.
Einmal im Schuljahr wird in der Regel eine musikalische Aktion bzw. Vorführung mit der gesamten Schulgemeinde durchgeführt. In den letzten Jahren hatte die Adelheidisschule Besuch von Musikern des Beethovenorchesters, von Musikern der Gruppe Le Clou, die das Stück „Die kleine Blockflöte“ präsentiert haben, von dem Liedermacher Oliver Steller sowie von Anbietern eines „Trommeltags“.
Wir fördern die Lust am Lesen
Schon kurz nach der Einschulung erhalten unsere Schulneulinge eine „Lesetüte“ mit einem Erstlesebuch und Empfehlungen zum Lesen und Vorlesen für Eltern. Die Lesetüten werden von den Paten der Schulneulinge (Drittklässler) gestaltet und von einer Buchhandlung (gesponsert durch einige Buchverlage und unseren Förderverein) befüllt.
In unserer schuleigenen Bücherei, die von Eltern gepflegt und betreut wird, finden die Schülerinnen und Schüler viele Anregungen und spannende Kinder- und Sachbücher.
Auch die Klassenräume sind mit einer Klassenbücherei ausgestattet, so dass den Kindern z.B. in der Lernzeit immer Bücher zum Lesen zur Verfügung stehen.
Seit einiger Zeit steht in der Aula ein „Bücherschrank“, aus dem sich Kinder Bücher nehmen oder in den sie Bücher hineinstellen dürfen.
Regelmäßig nehmen die Schulklassen an Autorenlesungen teil, z. B. im Rahmen des jährlichen Bonner Lesefestivals Käpt’n Book. In diesem Zusammenhang besteht eine Kooperation besteht mit der Katholischen Bücherei St. Peter in der direkten Nachbarschaft.
Es besteht darüber hinaus eine Zusammenarbeit mit der Buchhandlung „Bücher Bartz“ in Bonn-Beuel. Zum Welttag des Buches können die Kinder der vierten Klassen die Buchhandlung besuchen und bekommen ein Buch geschenkt.
Ab Klasse 2 lesen die Kinder im Deutschunterricht eine Ganzschrift und setzen sich fächerübergreifend damit auseinander.
Auf der Internetplattform „Antolin“ können die Kinder Fragen zu gelesenen Büchern beantworten und bei einem gewissen Punktestand eine Urkunde erwerben.
Zur besonderen Förderung von Kindern mit Leseschwierigkeiten stehen uns Lesepaten als ehrenamtliche Helfer zur Verfügung. In den ersten Klassen finden regelmäßig Lesestunden mit den Kindern der Patenklasse statt.
Seit dem Schuljahr 2023/24 wird die „Lesezeit“ (3x 20 Minuten) umgesetzt (Siehe hierzu das „Lesezeit-Konzept“).
Wir fördern Kinder mit geringen Sprachkenntnissen in der deutschen Sprache
Kinder, die mit geringen deutschen Sprachkenntnissen zu uns in die Schule kommen oder deren Sprachkenntnisse noch einen begrenzten Wortschatz und grammatikalische Fehler aufweisen, erhalten eine zusätzliche Förderung im Rahmen der personellen Möglichkeiten. Auch ehrenamtliche Helfer unterstützen uns bei dieser Aufgabe.
In einem sprachsensiblen Unterricht wird Sprache in allen Fächern als Medium der Kommunikation besonders in den Blick genommen. Fachbegriffe werden besonders thematisiert und visualisiert.
Wir ermöglichen handlungsorientiertes und entdeckendes Lernen
Kinder lernen besonders effektiv, wenn sie selbst aktiv sind und Zusammenhänge erforschen und entdecken. Daher wird der Unterricht möglichst oft so geplant, dass Kinder sich handelnd mit einem Gegenstand oder Problem auseinandersetzen können. Gegebenenfalls entwickeln Kinder selbst eigene Fragestellungen, denen sie auf den Grund gehen wollen.
Hierfür steht den Kindern vielfältiges Material zur Verfügung. Besonders viel im Einsatz sind die Themenkisten und die Experimentierkisten im Sachunterricht. Zu naturwissenschaftlichen Themen wie „Schwimmen und Sinken“, „Magnetismus“, „Strom“ oder „Stoffe“ können die Kinder unter bestimmten Aufgabenstellungen experimentieren und eigene Vermutungen überprüfen.
Fächerübergreifende Projekte und „Lerndörfer“ werden regelmäßig in den Unterrichtsalltag integriert. Besondere Projekte werden innerhalb der Klassenlehrerwoche (einmal im Jahr ist der Klassenlehrer / die Klassenlehrerin eine Woche lang möglichst viele Stunden in der eigenen Klasse) und der alle zwei Jahre stattfindenden Projektwoche durchgeführt.
Einmal im Jahr können Kinder der 3. und 4. Klassen freiwillig am landesweiten Känguru-Mathematik-Wettbewerb teilnehmen, bei dem es besondere Knobelaufgaben zu lösen gilt.
Wir legen Wert auf viel Bewegung und Gesundheitsbewusstsein
Das Thema „gesunde Ernährung“ wird regelmäßig im Sachunterricht behandelt. Bei Kindern und ihren Eltern wird ein Bewusstsein dafür geweckt, dass ein gesundes, zuckerfreies Frühstück, das die Kinder mit in die Schule bringen, wichtig ist, um konzentriert und ausdauernd lernen zu können.
In diesem Zusammenhang geht es auch um das Thema „Zahngesundheit“. In Kooperation mit dem Gesundheitsamt bekommt jede Klasse einmal im Schuljahr Besuch von „Fridolin“, einer Puppe, mit Hilfe derer die Kinder etwas über eine effektive Zahnpflege erfahren.
Einmal pro Schuljahr werden die Kinder von der Schulzahnärztin untersucht. Bei Mängeln in der Zahnpflege oder bei Auftreten von Karies werden die Eltern informiert.
Zu einer gesunden Lebensweise gehört auch die regelmäßige und vielfältige Bewegung. Neben dem Sportunterricht sorgen wir daher für weitere Bewegungsmöglichkeiten im Laufe des Schulvormittages. In den sog. Flitzepausen rennen die Kinder einige Runden über den Schulhof. In den regulären Pausen nutzen die Kinder die vorhandenen Spielgeräte sowie das Pausenspielzeug, das sie sich im Spielzeughaus ausleihen können.
Im zweiten Halbjahr des dritten Schuljahres und im ersten Halbjahr des vierten Schuljahrs haben die Kinder Schwimmunterricht. Im Sportunterricht kooperieren die Lehrkräfte mit verschiedenen Sportvereinen der Umgebung (z.B. Badminton-Verein, Verein für Behindertensport und TV Geislar), die den Kindern besondere Bewegungserfahrungen anbieten. Unter anderem nimmt die Adelheidisschule mit Unterstützung des TV Geislar regelmäßig an den Handballstadtmeisterschaften der Bonner Grundschulen teil. Auch das Angebot der Telekom-Baskets, an einer Grundschul-Challenge (2. Klasse) oder an der Grundschul-Liga (3. und 4. Klasse) teilzunehmen, wird regelmäßig genutzt und die Kinder entsprechend darauf vorbereitet.
In Kooperation mit dem Stadtsportbund führen wir in den 2. und 4. Klassen eine Sportmotorische Testung (SpoMo-Test) durch, um hieraus Förderbedarfe abzuleiten.
Einmal im Jahr findet ein schulinternes Sportfest statt, bei dem sich die Kinder der Klassen 2, 3 und 4 in verschiedenen leichtathletischen Disziplinen messen und bei dem sie weitere vielfältige spielerische Bewegungserfahrungen machen.
Auch während der schulinternen Projektwochen nimmt das Thema Bewegung in der Regel einen hohen Stellenwert ein.
Wir fördern umweltbewusstes und klimafreundliches Verhalten
Kinder, die die Adelheidisschule besuchen, sollen lernen sich so zu verhalten, dass unsere Umwelt geschützt und sauber bleibt. Im Unterricht wird zu Themen wie Müllvermeidung und Mülltrennung gearbeitet. Kinder beteiligen sich an Müllsammelaktionen und entwickeln auf diese Weise ein Umweltbewusstsein.
Im 3. Schuljahr wird mit Unterstützung durch das Projekt „Klimabotschafter“ das Thema Klimawandel und was wir dagegen tun können ausführlich behandelt. Die Kinder lernen mit „Bonni & Bo“ unter anderem wie sie im täglichen Leben Energie sparen können und machen einen Klimaführerschein.
Wir bereiten Kinder auf ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr vor
Während der gesamten Grundschulzeit ist die Verkehrserziehung ein wichtiges Thema. Jedes Kind lernt die wichtigsten Verhaltensregeln im Straßenverkehr kennen und übt diese immer wieder, auch mit Hilfe der Polizei, die uns bei dieser erzieherischen Aufgabe vielfältig unterstützt. Schon in den ersten Schulwochen werden die Kinder in das richtige Verhalten auf dem Schulweg und rund um die Schule eingewiesen. Im dritten Schuljahr nehmen alle Klassen in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn (SWB) an der „Busschule“ teil.
Im 4. Schuljahr findet das sog. Radfahrtraining statt, das mit einer Abschlussfahrt endet. Außerhalb der Schule soll das Radfahren darüber hinaus kontinuierlich geübt werden. (Siehe hierzu das Konzept zur Verkehrserziehung im Anhang)
Für ein sicheres Überqueren der Straßen im Umfeld der Schule können wir auf die Unterstützung vieler Eltern zählen, die morgens vor Schulbeginn als „Elternlotsen“ an den entsprechenden Stellen stehen und den Kindern helfen.
Wir ermöglichen das Lernen mit Digitalen Medien
Der Schule stehen – verteilt auf die verschiedenen Gebäude der Schule - 5 Koffer mit insgesamt 80 Tablets für die Kinder zur Verfügung. In bestimmten Unterrichtsstunden können die Kinder darauf zugreifen und die Tablets für ganz unterschiedliche Aufgaben nutzen. Sie können mit speziellen Lernprogrammen üben, Informationen auf kindgerechten Websites im Internet recherchieren und mit Hilfe vielfältiger Apps Foto- und Filmaufnahmen machen, digitale Bücher erstellen und Präsentationen vorbereiten.
Die Kinder erwerben Kompetenzen, die sich am „Medienpass NRW“ orientieren und die in unserem schuleigenen Medien-Curriculum konkretisiert sind.
In allen Klassenräumen stehen Digitale Tafeln zur Verfügung, die zu einem anschaulichen und interaktiven Unterricht in besonderem Maße beitragen. (Siehe hierzu das Medienkonzept)
In den Klassenstufen 3 und 4 besuchen wir Workshops zum digitalen Lernen, die das „Bonneum Digital“ anbietet.
Wir kooperieren mit außerschulischen Partnern und besuchen außerschulische Lernorte
Um ein Lernen „aus erster Hand“ zu ermöglichen, pflegt die Adelheidisschule vielfältige Kontakte im engeren und weiteren Umfeld der Schule.
Regelmäßig stehen Klassenausflüge mit Besuchen in Museen (Schulmuseum, Museum König, Deutsches Museum, Landesmuseum, Haus Stroof) auf dem Programm. Außerdem werden Ausflüge zum Bauernhof, in eine Bäckerei oder in den Kölner Zoo unternommen. Auch die nahe Umgebung mit Rhein und Sieg, dem „Büchelchen“ und diversen Spielplätzen bietet Möglichkeiten für Erkundungen und Gemeinschaftserlebnisse. Mit dem „Jungen Theater Bonn“ und dem „Theater Marabu“ besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit. Theaterbesuche werden gemeinsam vor- und nachbereitet.
Seit einigen Jahren nehmen die zweiten Klassen an den eintägigen Workshops des Vereins „Abenteuer Lernen e.V.“ teil.
Häufiger werden Experten in die Schule eingeladen, wie z.B. die Wasserschutzpolizei, Tierhalter mit ihren Tieren oder Eltern, die den Kindern ihren Beruf vorstellen.
Eine besondere Kooperation haben wir mit dem Mathezentrum („Mathze“) in Beuel. Jedes Jahr verbringen alle dritten und vierten Klassen jeweils einen Schultag dort und arbeiten in den Projekträumen handlungsorientiert an Themen wie „Wahrscheinlichkeiten“, „Kopfgeometrie“ oder „Muster und Strukturen“. Mit einer angeleiteten Unterrichtsreihe wird dieser Besuch vorbereitet und die betroffenen Lehrkräfte hierzu fortgebildet.
In der Regel fährt jede Schulklasse einmal während der vier Grundschuljahre für 3 – 5 Tage auf Klassenfahrt. Bei der Zielauswahl hilft eine zusammengestellte Liste von außerschulischen Lernorten und Schullandheimen.
Zur evangelischen und zur katholischen Kirche gibt es einen engen Kontakt. Für die Kinder der Klassen 3 und 4 finden regelmäßig donnerstags im 14tägigen Rhythmus Schulgottesdienste statt. Dreimal im Schuljahr wird jeweils ein Gottesdienst speziell für die Zweitklässler ausgerichtet. Zu besonderen Anlässen (Einschulung / Weihnachten / Abschluss) werden mehrmals im Jahr ökumenische Gottesdienste gefeiert, an denen auch die Kinder der Klassen 1 und 2 teilnehmen. Kinder ohne Konfession und Kinder anderen Glaubens sind in den Gottesdiensten jederzeit willkommen.
3. Schule als professioneller Arbeitsraum mit qualifiziertem Personal
Wir arbeiten in festen Kooperationsstrukturen im Mitarbeiterteam der Schule zusammen
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer einer Jahrgangsstufe treffen sich als Jahrgangsteam jeden Montag von 11.45 bis 12.30 Uhr, um Unterricht gemeinsam zu planen, Lernzielkontrollen zu konzipieren, Ausflüge gemeinsam vorzubereiten und vieles mehr. Fachlehrerinnen und Fachlehrer sowie die Sonderpädagoginnen und die Sozialpädagogin nehmen je nach Bedarf an den Treffen teil.
Die Sonderpädagoginnen und die Sozialpädagogin stehen darüber hinaus nach Absprache zur Einzelberatung für die Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung.
In Arbeitsgruppen, die nach Bedarf eingerichtet werden, wird zu den vereinbarten pädagogischen Themen der Schulentwicklung gearbeitet. Die Steuergruppe – bestehend aus Mitgliedern des Lehrerkollegiums, der Schulleiterin und des Konrektors – legt die Ziele der Schulentwicklung fest, koordiniert die Themen der Arbeitsgruppen sowie die inhaltliche Verzahnung der Themen mit den Pädagogischen Konferenzen und mit der Fortbildungsplanung.
Zu Beginn eines Schuljahres werden zusätzlich „Aufgaben und Ämter“ verteilt und festgelegt, die vor allem die organisatorische Zusammenarbeit betreffen.
In den Dienstbesprechungen, die ca. zweimal im Monat zur festgelegten Zeit (Montag, 13.00 – 14.30 Uhr) stattfinden, werden hauptsächlich organisatorische Dinge geplant und besprochen.
Mindestens einmal im Halbjahr und zusätzlich nach Bedarf finden Gespräche zwischen der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer und der Gruppenleiterin der OGS statt. Im Bedarfsfall wird auch das Gespräch zwischen Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ÜBI gesucht.
Auf Leitungsebene finden regelmäßige Treffen zwischen Schulleitung und pädagogischer Leitung von OGS und ÜBI statt. Die gegenseitige Teilnahme an Dienstbesprechungen wird nach Bedarf abgesprochen.
Wir bringen uns mit unseren besonderen Qualifikationen und Schwerpunkten ein
Neben der Klassenlehrertätigkeit werden die Lehrkräfte der Schule vorwiegend in den Fächern im Unterricht eingesetzt, in denen sie ausgebildet sind. Dies gilt insbesondere für die Fächer Sport, Kunst und Musik. In Religion und Englisch ist eine Qualifikation bzw. Unterrichtserlaubnis erforderlich.
Darüber hinaus versuchen wir, die persönlichen Ressourcen jeder einzelnen Kollegin / jedes einzelnen Kollegen möglichst effektiv zu nutzen, indem wir uns gegenseitig beraten, kleine Fortbildungseinheiten selber durchführen, Material zur Verfügung stellen und uns im Rahmen einer „Austauschbörse“ über besondere Qualifikationen und Schwerpunkte informieren können.
Wir bilden uns fort
Als Lehrer und Lehrerinnen verstehen wir uns ebenfalls als „Lernende“. Die Lehrerfortbildung ist für die Schulentwicklung und Qualitätsentwicklung von großer Bedeutung. Sich stetig ändernde gesellschaftliche Anforderungen, neue Erkenntnisse über erfolgreiches Lehren und Lernen, wandelnde Entwicklungs-bedingungen von Kindern und neue technologische Herausforderungen verlangen von Lehrerinnen und Lehrern ihr Wissen und Können den sich ändernden Bedarfen für die schulische Arbeit kontinuierlich anzupassen. Zur Stärkung der Leistungsfähigkeit von Schule kommt der Lehrerfortbildung eine besondere Rolle zu. Sie unterstützt die Lehrkräfte bei der Erweiterung ihrer fachlichen, didaktischen und pädagogischen Kompetenz und fördert so die Weiterentwicklung des Unterrichts sowie die Arbeit der Schule.
In der Regel planen wir zweimal im Jahr einen „Pädagogischen Tag“ (alle anderthalb Jahre findet einer dieser Tage zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nachmittags statt), laden zu verschiedenen Themen gemäß der Fortbildungsplanung Referenten und Moderatoren ein und / oder arbeiten konzeptionell zu Schulentwicklungsthemen, die von der Steuergruppe vorgeschlagen und mit dem Kollegium und ggf. den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Nachmittags gemeinsam festgelegt wurden. Diese Arbeit wird arbeitsteilig in den Arbeitsgruppen sowie in den monatlichen Pädagogischen Konferenzen (montags, 13.00 – 15.00 Uhr) fortgesetzt.
Seit dem Schuljahr 2025/26 ist die Adelheidisschule „Bonneums-Schule“. Das Bonneum wurde von der Schulaufsicht und verschiedenen Partnern eingerichtet. Es handelt sich um eine Lernwerkstatt, in der exemplarisch Aufgaben zum forschenden und entdeckenden Lernen entwickelt und zur Verfügung gestellt werden. Das Mitarbeiterteam der Adelheidisschule wird hier regelmäßig fortgebildet, erhält Impulse zur Unterrichtsentwicklung und setzt diese unter anderem im Rahmen der eingeführten Projektzeit um.
Darüber hinaus wird in den Jahresgesprächen zwischen Lehrkraft und Schulleitung gemeinsam überlegt, welche zusätzlichen Fortbildungen zur Weiterqualifizierung der einzelnen Lehrkraft sinnvoll sein könnten. Die Schulleiterin leitet entsprechende Fortbildungsangebote des Kompetenzteams Bonn-Rhein-Sieg, der Bezirksregierung Köln oder anderer Anbieter an die Kollegin / den Kollegen weiter. (Siehe hierzu das Fortbildungskonzept)
Wir begleiten die Lehramtsanwärter und –anwärterinnen in ihrer Ausbildung
In der Regel betreut die Adelheidisschule ein bis zwei Lehramtsanwärterinnen oder – anwärter (LAA) während ihrer praktischen Ausbildung, dem Referendariat. Die LAA erhalten einen schulinternen Ausbildungswegweiser, dem sie alle wichtigen Informationen zur Schule, zu den Aufgaben der LAA und zur Rolle der Ausbildungslehrkräfte entnehmen können. Die LAA werden in drei Fächern (Mathe, Deutsch und ein weiteres Fach) ausgebildet, in denen sie schwerpunktmäßig hospitieren und unterrichten. Die Betreuung in einem Fach übernimmt jeweils eine Ausbildungslehrkraft. Die LAA besuchen immer dienstags die Fach- und Hauptseminare im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (Zfsl). Hier werden sie von ihren Fachleiterinnen und Fachleitern ausgebildet, die sie auch im Unterricht besuchen, um sie zu beraten und zu beurteilen. Die LAA beginnen ihre Ausbildung entweder im Mai oder im November eines Jahres, um sie 18 Monate später nach abgelegter Prüfung zu beenden.
Wir sorgen für einen vorbereiteten und effektiven Vertretungsunterricht
Von 8.00 bis 11.35 Uhr ist verlässliche Unterrichtszeit. Wenn eine Lehrkraft erkrankt oder aus anderen Gründen (z. B. Fortbildung) den Unterricht nicht erteilen kann, übernehmen andere Kolleginnen und Kollegen, die regulär im Team eingesetzt sind, den Unterricht. Die erkrankte Lehrkraft stellt – wenn möglich – eine Unterrichtsplanung zur Verfügung.
Eine Klasse wird nach Möglichkeit maximal eine Stunde täglich aufgeteilt, d. h. die Kinder gehen gemäß des ausgehängten „Aufteilplans“ in kleinen Gruppen von zwei bis drei Kindern in ihre „Aufteilklasse“. Sie nehmen eigene Arbeitshefte mit, die sie in der „Aufteilklasse“ bearbeiten.
Wir achten auf unsere Gesundheit
Nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler soll die Adelheidisschule eine „gesunde Schule“ sein. Es ist uns ebenfalls ein besonderes Anliegen, dass es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut geht und dass sie gesund bleiben. Die Ergebnisse der regelmäßigen Umfrage zur psychosozialen Gesundheit (COPSOQ) werden daher von Schulleitung und Lehrerkollegium gleichermaßen ernst genommen. An förderlichen Veränderungen wird gemeinsam gearbeitet.
